Eine Intensivpflegerin erzählt, wie sie zwischen Alarmen bewusst zweimal längere Ausatmungen setzt. Kopfschmerz nahm ab, Geduld kehrte zurück, und Teamwechsel wurden ruhiger. Trotz Lärm blieb innere Leitung spürbar. Ihre Kollegin übernahm die Idee, und beide fühlten mehr Kontrolle über Tempo und Präsenz.
Ein Entwickler stoppte vor jedem Debugging-Durchlauf für drei ferne Fokuspunkte und zwei tiefe Atemzüge. Nach einer Woche sank die Zeit bis zum Fix, Rückfragen wurden präziser, und Erschöpfung am Nachmittag ließ nach. Die Veränderung blieb, weil sie kaum Zeit kostete und spürbar half.
Eine Lehrerin führte eine halbe Minute Stille zwischen Aufgaben ein, begleitet von einer „Hand auf Herz“-Geste. Der Geräuschpegel fiel, mehr Kinder meldeten sich, und Konflikte nahmen ab. Kurze Rituale machten Lernzeit dichter und würdevoller, ohne Druck, Strafen oder zusätzliche Vorbereitung am Morgen.